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Die Geschichte des Garten- und Landschaftsbaus

2000 bis 1200 v. Chr.

Die Geschichte des Garten- und Landschaftsbaus findet ihren Ursprung in Ägypten. Die Pyramiden waren bereits von großen Gärten umgeben. Blumen wurden als Opfergaben zugunsten der Götter genutzt. Die Ägypter pflegten auch auch schon Obst- und Gemüsegärten, die von geometrischen Formen beherrscht wurden. Linien und Rechtecke waren dabei maßgebend.

Ebenso wurden kleine Wälder und auch künstliche Wasseranlagen aufgrund der Vegetationsarmut angelegt und gepflegt. Gärten waren überaus beliebt und galten als Ruhestätten sowie Orte der Entspannung und des Friedens.

1200 bis 800 v. Chr.

Die Babylonier besaßen eine reiche Gartenkultur. Die hängenden Gärten von Babylon, eines der sieben Weltwunder der Antike, stammen aus dieser Zeit.

Die Babylonier bauten die prächtigen Gärten zu Ehren ihrer Gottheiten. Zier- und Rosengärten entwickelten sich langsam.

Diese Kunst des Gartenbaus übernahmen auch die Perser und Meder. Ein berühmter persischer Garten ist zum Beispiel das Taj Mahal.

800 v. Chr. bis 150 n. Chr.

Es entstanden parkähnliche Landschaften in Griechenland. Diesen fehlten allerdings jegliche Art von Strukturierung und Form. Weit verbreitet waren Obst- und Gemüsegärten.

400 v. Chr. bis 400 n. Chr.

In dieser Zeit entwickelten sich die römischen Gärten. Diese waren immer nach dem gleichen Prinzip aufgebaut und durch streng geometrische Formen gegliedert.

Ein Rundgang führte den Betrachter durch die rechteckig angelegten Gärten. Häufig waren auch Wasserbecken mit Wasserspielen oder Skulpturen zu finden. Auch Tiergärten waren häufig daran angeschlossen.

Die Pflanzen wurden geometrisch beschnitten um die klaren Formen zu unterstützen. Es wurden Obst- und Gemüsegärten von Gärten, die der reinen Erholung galten, getrennt.

400 n. Chr. bis 1500 n. Chr.

Dieser Zeitraum spielt in der Entwicklung der Gartenkunst keine besonders große Rolle. Es wurden kleine Gärten auf Burgen angebaut, die aber keine Entwicklung durchlebten.

Lediglich die Mönche bauten Obst- und Gemüsegärten in den Klöstern an und erlangten dadurch ein größeres Wissen über die Botanik.

1500 bis 1750 n. Chr.

Die Renaissance brachte Veränderungen in den Stil des Garten- und Landschaftsbaus.

Die Gärten besaßen immer noch gradlinige Strukturen, sie wurden aber immer größer angelegt und durch Hecken in einzelne Abschnitte abgetrennt.

Unbekannte, exotische Pflanzen aus fremden Ländern wurden integriert. Auch die chinesische Gartenkunst beeinflusste viele Stile in dieser Zeit.

1750 bis 1850 n. Chr.

In dieser Zeit wichen die geometrischen Formen langsam den naturverbundenen und weichen Formen.

Es wurde versucht, möglichst naturnahe und realistische Landschaften zu schaffen. Unregelmäßige Formen beherrschten das Bild.

1700 bis 1900 n. Chr.

Im Jahre 1865 wurden die ersten Schrebergärten eröffnet. Diese wurden hauptsächlich genutzt, um Obst und Gemüse anzubauen und waren ein willkommener Platz der Erholung.

Auch Wintergärten entstanden und wurden immer beliebter.

1900 bis 2000 n. Chr.

Es fand eine äußerst starke Entwicklung im Garten- und Landschaftsbau statt. Landesgartenschauen unterstützten dieses noch.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden sehr viele Parkanlagen erschaffen und gestaltet. Der Beruf des Garten- und Landschaftsbauers nahm immer mehr an Bedeutung zu.

Die entwickelten Landschaften wurden zu Erholungsgebieten und schufen neue Lebensräume für eine Vielzahl von Tieren.


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